![]() NASA images and star signs brot.undspiele galerie berlin
Gartenstraße 2, 10115 Berlin, Germany
September 26, 2008 - October 24, 2008
Stefan Silies and Till Nachtmann have been working as a team with lasers, rockets, LEDs, mopeds, pinhole cameras and socks in Cologne, Kassel, Leipzig, NewYork, Korea, in the Ruhr Area and in Belgium since 1999. For the current exhibition their alter ego, the enchanted lieutenant, is sent on a search for the stars. He discovers new luminaries, then he becomes stuck between earth and the stars, transmitting to Strindberg: analysis, search, inhaling, using a telescope and eating space food, eye movement, pause, darkness. NASA images, star signs and a roadmap. Again and again messages, coated by white noise, which cannot be decoded: maximum reached, all controller to ten, insuperable resistance. Meanwhile astronomy. Maps and models are being studied. This correlates with an upward motion, that can be measured in meters and spatialization of mental activity. Inevitably, you detect analogies with all kind of explorers through the centuries: goodbye, hello Jules Verne and Gene Roddenberry These patterned skies in a cyanotype are unique copies on paper. Hanging on the wall, they form a chart room. In the back of the room you see a greenish, artificial light. No human life, but moving beams and something that catches your eye at once. Its source is a “laserblock“, which creates a dim, greenish reflection on the ground. The laser projects a looped sequence of bright lines on a white wall. The male protagonist is shown in outline. Looking at the projection, you see a series of movements and modes of behaviour, which are in accordance with the rhythm of day and night. Stefanie Manthey Stefan Silies und Till Nachtmann arbeiten seit 1999 zusammen mit Lasern, Raketen, LEDs, Mopeds, Lochkameras und Socken in Köln, Kassel, Leipzig, New York, Korea, im Ruhrgebiet und in Belgien. Für ihre aktuelle Ausstellung schicken sie ihr Alter Ego, den verzauberten Leutnant, auf die Suche nach den Sternen. Er entdeckt Himmelskörper, bleibt zwischen Erde und Sternen hängen, funkt zur Erde an Strindberg: Analyse, Recherche, Durchatmen, Fernglasnutzung und Essen aus der Tube. Immer wieder Meldungen, umhüllt von einem Rauschen, das sich nicht entschlüsseln lässt: Maximum erreicht, alle Regler auf zehn, unüberwindbarer Widerstand, Treue und Unverständnis. Währenddessen Himmelskunde. Kartenmaterial und Modelle werden studiert. Unweigerlich werden Analogien zu Erd- und Himmelsforschern unterschiedlichster Coleur quer durch die Jahrhunderte sichtbar, werden Berührungspunkte spürbar: Good-bye, hello Jules Verne und Gene Roddenberry. Und speichern: die Gehirnaktivitäten ausbelichten. Kein Verfahren empfiehlt sich mehr als die Cyanotypie, der Blaudruck, der Blueprint. Hier lässt sich jeder Schritt maßschneidern und der bisweilen provozierte Zufall als eigene gestalterische Qualität in den Prozess integrieren. Im Pinseln, Auflegen, Verschieben und Fixieren von Bildlichem lässt sich materielles Wissen sammeln. Die Helligkeitswerte des Blaudrucks sind verfahrensbedingt weder stabil noch einheitlich. Darin funktioniert er analog zu Katalogisierungsverfahren von Sternenkarten. Die Grenzhelligkeit entscheidet, ob ein Stern ortbar und als Phänomen benennbar werden kann. Bei den Durchmusterungen des Himmels handelt es sich um Unikate auf Papier. An Wänden platziert lassen sie einen Kartenraum entstehen. Weiter hinten leuchtet es grünlich. Kein natürliches Licht, kein menschliches Leben, bewegte Linien und ein Ding, das magnetisch anzieht. Sein Sendezentrum ist ein Laserklotz, der unweit seines Standortes eine grünlich gedimmte Reflexion auf dem Boden zeitigt. Projiziert wird eine geloopte Sequenz aus leuchtenden Linien auf eine weiße Wand. Hier kann sich Aufmerksamkeit sammeln, um ein zyklisches Aufeinanderfolgen von Verhaltensweisen zu beobachten, das sich am Tag-Nacht-Rhythmus orientiert. Stefanie Manthey Posted by ArtSlant Team on 10/06 |
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